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Wie bereits in einem früheren Artikel erwähnt, hat das Anonymous-Kollektiv zu einer neuen “Operation Bling” aufgerufen. Mensch solle sich einer schlichten und einfachen Kommunikationsmethode bedienen und Geldscheine mit der Aufschrift “Du bist Anonymous” versehen. Geldscheine seien schließlich ein Medium, welches vielen Menschen zugänglich sei und im Laufe eines Tages vieles Knotenpunkte passieren können. Die Operation soll dauerhaft fortgesetzt werden und ist zeitlich nicht begrenzt. Eine Anleitung gibt es gewohnt per Video:


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Wie ihr sicherlich bemerkt habt, fand über die Weihnachts- und Neujahrszeit auf diesem Blog keine Berichterstattung statt. Die Gründe hierfür sind vielfältig und ich möchte sie euch gerne ersparen. Leider hat auch die restliche mediale Berichterstattung über die “Operation Payback” stark nachgelassen. Im Gegensatz hierzu laufen “Operation Payback” und “Operation Leakspin” erfolgreich weiter, ständig taucht mal wieder eine Guy Fawkes-Maske im Netz auf und sogar im richtigen Leben flatterte mir der erste bemalte Schein in die Geldbörse. Eigentlich alles Gründe um mal wieder ein bisschen zu schreiben, weswegen hier in den nächsten Tagen mal wieder einige Artikel erscheinen werden.

Die Regierungsseiten der Länder Simbabwe und Tunesien sehen sich zur Zeit DDoS-Attacken des Anonymous-Kollektives ausgesetzt. Die beiden Staaten machten durch ein aktives Vorgehen gegen Wikileaks auf sich aufmerksam. So klagte in Zimbabwe die Ehefrau des Präsidenten Mugabe gegen eine Veröffentlichung eines Leaks, dass sie mit Diamantengeschäften in Verbindung bringt. In Tunesien steigt die massenhafte Internetzensur der Regierung rapide an. Neben einer Tunileaks-Webseite werden auch andere Medienplattformen wie Facebook, Youtube und Blogs oder Protokolle wie Voice-Over-IP von der Regierung zensiert oder gestört, wie Heise berichtet. Augenscheinlich genug Anlass für das gewachsene Anonymous-Kollektiv eine neue Attacke zu starten. View full article »

Wie ihr sicherlich bemerkt habt, wurde die Seite der “Operation Payback” anonymous.ar.vg inzwischen vom Betreiber gesperrt. Sie ist nun unter anderer Adresse wieder im Internet aufgetaucht und stellt die gewohnten Features zur Verfügung.

Wie einer kurzen Mitteilung, die im Web gerade die Runde macht, zu entnehmen ist, gibt es möglicherweise eine dritte Verhaftung im Rahmen der “Operation Payback”. Es soll einen angeblichen Sprecher des Anonymous-Kollektives getroffen haben, dessen Name in einem Presserelease des Anonymous-Kollektives in den Dokumenteigenschaften versteckt ist. Diese Tatsache und die, dass das Anonymous-Kollektiv definitiv keine offiziellen Sprecher hat, lässt vermuten, dass die Mitteilung im Netz zwar über einen Wahrheitsgehalt verfügen mag, dieser allerdings stark interpretiert ist.
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Derzeit kursiert im Internet ein neuer Aufruf des Anonymous Kollektives. Unter dem Missionsnamen “Leakflood”, der ein Teil der “Operation Paypack” darstellt, sind die UserInnen des Internets dazu aufgefordert möglichst viele Faxe an die Unternehmen Mastercard, Paypal, Amazon, Visa, Moneybookers und Tableau Softwares zu versenden. Diese können unterschiedlichster Natur sein, sollen allerdings, so weisen die InitiatorInnen der Aktion hin, respektvoll verfasst werden. So könnten beispielsweise Beschwerden über das Vorgehen gegen Wikileaks, Wikileaksenthüllungen oder Anonymouslogos an die Unternehmen versandt werden. Wie die UserInnen bei der “Mission Leakflood” vorgehen sollen, erklärt dieser Aufruf, der gestern auch in grafischer Form im Netz veröffentlicht wurde. Neben dieser neuen Mission, soll am 18.Dezember die “Operation Paperstorm” durchgeführt werden.
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Dieser Frage geht ein sehr schöner und informativer Blogartikel von Jana Herwig alias “digiom” nach, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Soeben ist eine neue Seite der “Operation Payback” ins Netz gegangen. Sie verfügt über einen IRC-Chat, in dem bereits heiß diskutiert wird, wie es nun weitergehen kann und ob weitere DDoS-Attacken beginnen oder die AktivistInnen zu anderen Hackmethoden greifen sollen.

Zur “Operation Leakspin” gibt es nun eine Nachricht des Anonymous-Kollektives, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Zudem ging über den Tweet gerade die Mitteilung, dass es bald einen IRC-Channel und eine neue mindestens 15-sprachige Website zur “Operation Leakspin” geben werde.

Derzeit gibt es leider nicht viel Neues von der “Operation Payback” zu vermelden, außer dass die Webseiten anonn.tk und anonymous-payback.tk inzwischen wieder offline sind. Auf dem Operationstweet steht immer noch die Nachricht: “Attention: Until there is unity, there will be no war!”. Wie lange dieser Zustand andauern wird, ist derzeit nicht abzusehen. Die gestrigen Attacken schienen zu mindestens relativ schnell und plötzlich, ohne vorher große Aufmerksamkeit erzielt zu haben, zu starten. Wann und ob es weitere DDoS-Attacken geben wird, ist derzeit genauso unklar, wie die Frage, was da gestern eigentlich nun genau los war.
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