Zur “Operation Leakspin” gibt es nun eine Nachricht des Anonymous-Kollektives, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Zudem ging über den Tweet gerade die Mitteilung, dass es bald einen IRC-Channel und eine neue mindestens 15-sprachige Website zur “Operation Leakspin” geben werde.
Kategorie: “Operation Leakspin”
Beim Durchstöbern der Crowdjournalismplattform der “Operation Leakspin” findet der Mensch Dokumente einer ungerechten Welt. Im nachfolgenden soll dieses Dokument einmal veranschaulichen mit welchen zum Teil schwer vorstellbaren oder schockierenden Informationen die 250.000 Cablegate-Dokumente gespickt sind. Der Artikel befindet sich derzeit noch in der Entstehungsphase. Ich werde versuchen die Veränderungen im Artikel stetig zu aktualisieren, um einmal die Funktionsweise der Crowdjournalismplattform ganz anschaulich dokumentieren zu können. Derzeit ist der Artikel leider nur in englischer Sprachausgabe erhältlich und trägt die Überschrift “U.S. Tax Dollars Fund Child Sex Slavery in Afghanistan”.
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Die konkrete Umsetzung der Crowdjournalismplattform ist im Netz zu bewundern. Derzeit entstehen immer mehr Artikel rund um die Cablegate-Dokumente auf der Plattform.
Wer aufmerksam den Tweet der Anon Operation folgt, dem wird nicht entgangen sein, was dieser vor ungefähr einer halben Stunde vermeldete. Die Crowdjournalismplattform der “Operation Leakspin” ist nun in vollem Umfang funktionsfähig und soll sich nun mit dem gemeinsamen Publizieren von Wikileaksenthüllungen beschäftigen. Das Konzept und die nun abgeschlossene technische Umsetzung der Plattform ist eigens für die “Operation Leakspin” entstanden und soll eine neue Form des Journalismus darstellen. Ähnlich wie bei der Wikipedia schreiben die NutzerInnen gemeinsam an den veröffentlichten Artikeln. Dieses ist bei solch einer umfassenden Menge an Informationen, wie sie die Cablegate-Dokumente darstellen, sicherlich vorteilhaft, verteilt sich die Recherchearbeit nun auf mehrere Schultern. Wie die Qualität der Artikel ist, ob das neue Konzept und die Plattform angenommen werden und ob sich die zusammenarbeitenden UserInnen auf gemeinsame Artikel einigen können, wird sich dann bei den ersten Artikeln zeigen.
Mindestens bei der Projektumsetzung kann mensch die AktivistInnen der “Operation Leakspin” schon einmal loben. Der Tweet dokumentierte sehr gut, was diese den heutigen Tag über umtrieb: Sie sammelten Spenden, rekrutierten ÜbersetzerInnen und ProgrammiererInnen, erstanden bessere Webserver und setzten die Crowdjournalismplattform in die Virtualität um. Neben all diesen erfolgreichen Infrastrukturmaßnahmen sorgt die virtuelle Kampagne für eine weiterhin beeindruckende Medienresonanz. Viele führende Nachrichtenmagazine der Welt berichten über die “Operation Leakspin” und in diesem Zusammenhang immer wieder über das Anonymous-Kollektiv, die Wikileaksenthüllungen und über weltweit stattfindende Demonstrationen. Die “Operation Leakspin” scheint weiterzugehen „[...]until everybody knows about the injustice in this world![...]“.
Beim Durchforsten der unendlichen Weiten des Internets nach weiteren Informationen zu den anstehenden Operationen des Anonymous-Kollektives bin ich auf einen relativ guten Spiegel-Artikel gestoßen, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.
Nach dem erfolgreichen Symposium zum Thema “Freiheit des Internets” geht die “Operation Leakspin” nun in die Umsetzungsphase ihres gesteckten Ziels das Internet mit aufgearbeiteten “Cablegate-Dokumenten” zu fluten. Nach dem Anlegen einer Suchmaschine zum Durchwühlen der Wikileaksenthüllungen und dem Erstellen einer Crowdjournalismplattform, sitzen nun nach eigenen Angaben mehrere hundert UserInnen an ihren Rechnern und erstellen eigene Pressemitteilungen und Artikel rund um die 250.000 Dokumente. Zeitgleich erscheinen immer mehr Videos der “Operation Leakspin” im Netz und die ersten Demonstrationen fanden an mehreren Orten der Welt statt.
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Im Livestream, der auf dem Anonops-Blogspot aufrufbar ist, findet derzeit ein spannendes Symposium zum Thema “Freiheit des Internets” statt.
Den starken Angriffen auf die Infrastruktur der “Operation Payback und den andauernden heftigen internen Diskussionen geschuldet, wechselt die Anonymous Gruppe augenscheinlich die Strategie. Nachdem sich die DDoS-Angriffe gegen Webseiten ohne neuen Hivemind verselbstständigt haben, macht nun eine Pressemitteilung des Kollektivs im Netz die Runde. Ob diese Pressemitteilung offizieller Natur ist, kann nicht gesagt werden, muss es aber aufgrund der dezentralen Struktur der Gruppe auch nicht. Es ist derzeit allerdings offensichtlich, dass die AktivistInnen ihre Strategie gewechselt haben. So vermeldet ein Kommunikationstweet der Massenktionen, dass “Operation Leakspin” begonnen habe: “FILL THE WEB WITH LEAKS!” und der neue Anonops-Blog erklärt noch einmal die Idee der Operation.
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