Die Regierungsseiten der Länder Simbabwe und Tunesien sehen sich zur Zeit DDoS-Attacken des Anonymous-Kollektives ausgesetzt. Die beiden Staaten machten durch ein aktives Vorgehen gegen Wikileaks auf sich aufmerksam. So klagte in Zimbabwe die Ehefrau des Präsidenten Mugabe gegen eine Veröffentlichung eines Leaks, dass sie mit Diamantengeschäften in Verbindung bringt. In Tunesien steigt die massenhafte Internetzensur der Regierung rapide an. Neben einer Tunileaks-Webseite werden auch andere Medienplattformen wie Facebook, Youtube und Blogs oder Protokolle wie Voice-Over-IP von der Regierung zensiert oder gestört, wie Heise berichtet. Augenscheinlich genug Anlass für das gewachsene Anonymous-Kollektiv eine neue Attacke zu starten. View full article »
Kategorie: “Operation Payback” – Aktuell
Wie ihr sicherlich bemerkt habt, wurde die Seite der “Operation Payback” anonymous.ar.vg inzwischen vom Betreiber gesperrt. Sie ist nun unter anderer Adresse wieder im Internet aufgetaucht und stellt die gewohnten Features zur Verfügung.
Wie einer kurzen Mitteilung, die im Web gerade die Runde macht, zu entnehmen ist, gibt es möglicherweise eine dritte Verhaftung im Rahmen der “Operation Payback”. Es soll einen angeblichen Sprecher des Anonymous-Kollektives getroffen haben, dessen Name in einem Presserelease des Anonymous-Kollektives in den Dokumenteigenschaften versteckt ist. Diese Tatsache und die, dass das Anonymous-Kollektiv definitiv keine offiziellen Sprecher hat, lässt vermuten, dass die Mitteilung im Netz zwar über einen Wahrheitsgehalt verfügen mag, dieser allerdings stark interpretiert ist.
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Derzeit kursiert im Internet ein neuer Aufruf des Anonymous Kollektives. Unter dem Missionsnamen “Leakflood”, der ein Teil der “Operation Paypack” darstellt, sind die UserInnen des Internets dazu aufgefordert möglichst viele Faxe an die Unternehmen Mastercard, Paypal, Amazon, Visa, Moneybookers und Tableau Softwares zu versenden. Diese können unterschiedlichster Natur sein, sollen allerdings, so weisen die InitiatorInnen der Aktion hin, respektvoll verfasst werden. So könnten beispielsweise Beschwerden über das Vorgehen gegen Wikileaks, Wikileaksenthüllungen oder Anonymouslogos an die Unternehmen versandt werden. Wie die UserInnen bei der “Mission Leakflood” vorgehen sollen, erklärt dieser Aufruf, der gestern auch in grafischer Form im Netz veröffentlicht wurde. Neben dieser neuen Mission, soll am 18.Dezember die “Operation Paperstorm” durchgeführt werden.
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Soeben ist eine neue Seite der “Operation Payback” ins Netz gegangen. Sie verfügt über einen IRC-Chat, in dem bereits heiß diskutiert wird, wie es nun weitergehen kann und ob weitere DDoS-Attacken beginnen oder die AktivistInnen zu anderen Hackmethoden greifen sollen.
Derzeit gibt es leider nicht viel Neues von der “Operation Payback” zu vermelden, außer dass die Webseiten anonn.tk und anonymous-payback.tk inzwischen wieder offline sind. Auf dem Operationstweet steht immer noch die Nachricht: “Attention: Until there is unity, there will be no war!”. Wie lange dieser Zustand andauern wird, ist derzeit nicht abzusehen. Die gestrigen Attacken schienen zu mindestens relativ schnell und plötzlich, ohne vorher große Aufmerksamkeit erzielt zu haben, zu starten. Wann und ob es weitere DDoS-Attacken geben wird, ist derzeit genauso unklar, wie die Frage, was da gestern eigentlich nun genau los war.
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Es scheinen sich langsam weitere Solidaritätsaktionen für die beiden niederländischen Hacker Jerenz0er und Awinee zu entwickeln. In einem Aufruf, der inzwischen mehrsprachig auf verschiedenen Websiten kursiert, wird dazu aufgefordert Öffentlichkeit und Solidaritätsaktionen für die beiden Inhaftierten zu schaffen. Zu dem knappen Aufruf wird immer wieder ein Bild gepostet, welches stark darauf schließen lässt, dass die Aktion von Menschen des Anonymous-Kollektives initiiert wurde:
Die “Operation Payback” geht weiter: Sonntag gegen 22 Uhr mitteleuropäischer Zeit waren die europäischen Server von Amazon vorübergehend nicht mehr erreichbar und sahen sich völlig unvorbereitet massiven DDoS-Attacken ausgesetzt. Wie aus dem Nichts waren die Webseiten anonn.tk und anonymous-operation.tk ans Netz gegangen und versuchten die Angriffe auf ein gemeinsames Ziel zu lenken, um diesen eine gewisse Durchschlagskraft zu verleihen. Nur wenn genügend Rechner einen Webserver mit genügend unnützen Anfragen fluten, muss dieser den Dienst einstellen. Diese Koordinationstaktik, welche anfangs noch bei den Amazon-Servern aufzugehen schien, offenbarte allerdings auch die Schwäche der relativ losen Organisationsstruktur der Anonymous-Gruppe.
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Wie die Webseite anonymous-payback.tk verkündet, sollen die erneuten DDoS-Angriffe im Rahmen der “Operation Payback” nun auf Mastercard.com abzielen. Diese Webseite musste bereits bei vorangegangenen Attacken als Ziel herhalten. Bei den letzten Angriffen auf Mastercard.com konnten die AktivstInnen neben dem Webauftritt auch die Bezahlsysteme der Mastercard stark beeinträchtigen.
Zudem befindet sich auf der genannten Homepage eine Botschaft, dass die DDoS-Angriffe gegen Amazon gegen 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit fortgesetzt werden.
Amazon scheint die Attacken auf ihre Server inzwischen verkraften zu können. Die AktivistInnen diskutieren derzeit unter anonn.tk ein neues Ziel. Mastercard rückt hierbei wieder ins Gespräch. Allerdings scheinen sich die AktivistInnen derzeit wieder nicht auf ein gemeinsames Ziel einigen zu können. Daher verkünden sie auf dem Koordinierungstweet nun “Attention: Until there is unity, there will be no war!” und nahmen die Zielvorgabe auf der Webseite anonymous-payback.tk vorzeitig zurück.

